Wir präsentieren heute 8 Tipps für dein E-Mail-Marketing

Die Bedeutung von E-Mail-Marketing Kampagnen steigt weiter an. Schließlich ist sie auch eine der besten Methoden, Nutzer zu Interaktionen zu motivieren und mögliche Interessenten in deiner eigenen Datenbank zu pflegen. So wollen beispielsweise vier von zehn Unternehmen ihre Ausgaben in diesem Bereich erhöhen. Wie du mit E-Mail-Marketing einen perfekten Auftritt hinlegst und dabei die Übersicht für den Nutzer nicht zu kurz kommt, zeigen wir dir hier.

Welches E-Mail-Marketing Programm du dafür nutzt, ist ganz allein deine Entscheidung. Das Team von DIE BERATER nutzt für ihre Kampagnen den Anbieter Klick-Tipp.

➊ Das Thema für deine Zielgruppe

Zunächst solltest du dir natürlich einen inhaltlichen Schwerpunkt für deine E-Mail legen. Ob wöchentliche Haushaltstipps, Mode für die anstehenden Festtage, Gutscheine für deinen Onlineshop oder oder oder – nur mit einem festen Thema bist du in der Lage den Empfängerkreis möglichst passend zu segmentieren. Des Weiteren kannst du somit deine vorher gesetzten Marketingziele besser verfolgen und nachvollziehen. Auf der anderen Seite sieht der Empfänger klar und deutlich, um welches Thema es geht und ob er sich dafür interessiert.

Und noch etwas. Lege für deine E-Mails sogenannte Ankerpunkte fest oder auf gut Deutsch Handlungsoptionen. Durch den Einbau von Links oder Call-to-action (CTA) Funktionen kannst du die Interaktionen deiner Empfänger künstlich in die Höhe treiben.

➋ Die persönliche Note

Heute ist die Personalisierung von Newsletter das gelbe vom Ei. Sozusagen das erste Kriterium für den Empfänger, ob er diese öffnet und löscht.

Beginnen wir mit der Betreffzeile. Hier kannst du u. a. die Vornamen deiner Empfänger einsetzen, Smileys einbauen bzw. ganz auf Emotionen setzen. Allerdings solltest du mit diesem Schritt nur bis zu einem gewissen Grad gehen. Schnell kann es passieren, dass sich dein Newsletter zu einem Objekt der Aufdringlichkeit entpuppt. Und dies kommt nicht bei jedem Empfänger gut an.

Lege außerdem dein Blick auf die Absenderadresse sowie auf dessen Namen. Denn sie sind zusammen mit dem Betreff der erste sichtbare Punkt für den Empfänger und der entscheidende Faktor zum Öffnen der E-Mail. Schließlich kann mit dem richtigen Absender auch garantiert werden, dass die Mail vom Empfänger nicht als SPAM eingestuft wird. Für die Erstellung dieser, stützt du dich am besten auf die Punkte Vertrauenswürdigkeit, Wiedererkennbarkeit und Beständigkeit. Unser Tipp: Durch die Nutzung eines Absenderlogos wissen deine Empfänger umgehend, um wem es sich beim Absender handelt.

Alle guten Dinge sind 3 – Der Vodafone-Newsletter verbindet Absenderlogo mit persönlicher und emotionaler Betreffzeile.

So könntest du deine E-Mail-Adresse mit passendem Absendernamen wählen:

  • info@deinunternehmen.de >>> Das Team von DeinUnternehmen
  • deinunternehmen@deinunternehmen.de >>>  Das Team von DeinUnternehmen
  • max.mustermann@deinunternehmen.de >>> Max Mustermann von DeinUnternehmen

Des Weiteren gehört eine gute Anrede zum A und O deiner E-Mail. Wie du deine Empfänger am besten ansprichst hängt natürlich vom Thema und deiner Zielgruppe ab. Wenn du auf die Anrede „Herr“ bzw. „Frau“ mit dem jeweiligen Nachname setzt, kannst du generell nichts falsch machen. Bei Vornamen solltest du gut überlegen, inwiefern es sinnvoll ist diesen zu verwenden (i. d. R. nur bei persönlichen Beziehungen). Wobei hier auch der Punkt Zielgruppe eine entscheidende Rolle spielt.

➌ Ihre E-Mail wurde versendet

Ob dienstags zum Einkaufen oder samstags mit dem Auto in die Waschstraße – jeder von uns hat seinen festen Tag, um eine von zahlreichen Angelegenheit zu erledigen.

Im E-Mail-Marketing sind vor allem Dienstag, Mittwoch bzw. Donnerstag heiß begehrt. Mit anderen Worten, genau an diesen Tagen werden die Postfächer deiner Empfänger förmlich geflutet. Dies hat zur Folge, dass die ein oder andere E-Mail erst gar nicht gelesen wird und schneller als gedacht in der Ablage P landet.

Behalte die Übersicht und plane deinen Newsletterversand langfristig!

Der Rat andere Tage zu nutzen scheint in erster Linie sinnvoll. Allerdings könnte deine Konkurrenz ebenso in der Schiene mitfahren. Von daher experimentiere mit deinen Empfänger. Nur so kannst du erfahren, wie und wann die Interaktionen deiner Empfänger am höchsten sind.

➍ Es geht einfach nicht ohne

Damals brachten die Heiligen Drei Könige Weihrauch, Myrre und Zimt zur Geburt Christi. Im E-Mail-Marketing beschränkt sich dies nur noch auf eine Sache, die wertvollste überhaupt – KONTAKTDATEN. Ohne sie wäre dein E-Mail-Marketing lediglich ein großer Punkt der Zeitverschwendung. Daher solltest du behutsam mit deinen gesammelten Mail-Adressen umgehen.

Doch wie kommst du an diese Kontaktdaten? Entweder durch den Kauf etwaiger Daten oder durch den Einsatz von Formularen auf deiner Website. Bei Letzterem liegt der Vorteil, dass du bereits weißt, dass deine Empfänger mit dir agieren möchten. Somit hast du auch eine möglichst hohe Öffnungsrate, im Gegensatz zu gekauften Kontaktdaten.

➎ Vertrauen ist gut – Kontrolle aber besser

Auf einer hohen Reichweite deiner Newsletter darfst du nicht ausruhen. Im laufenden E-Mail-Marketing-Prozess musst du unbedingt auf die Resonanz deiner Empfänger achten. Denn was bringt der beste Newsletter, wenn ein Bruchteil deiner Empfänger mit diesem nicht interagieren.

Setze hier eindeutig auf das Monitoring von Beginn an. Wenn du diese Nichtinteraktionen aus deinem Verteiler entfernst, hast du zwar geringere Empfängerzahlen. Positiv bei der Sache ist allerdings, dass sich deine Öffnungsrate erhöht und der Mail-Provider erkennt, dass du die Wünsche des Empfängers akzeptierst, sie nicht weiter zu zumailen.

Auf diese Punkte solltest du beim Monitoring achten: Öffnungsrate (Anteil der Empfänger, die E-Mail geöffnet haben), Klickrate (Anteil deren, die einen Link in der Mail geklickt haben), Bouncerate (Anteil der nichtzugestellten Mails) und auf die Anzahl der Abmelder

Dennoch solltest du dir die Frage stellen, ob du Empfänger mit wenigen Interaktionen sofort entfernst oder ihnen eine begrenzte Bedenkzeit einräumst. Auf der anderen Seite kannst du auch eine geringe Ausspielzeit deiner Newsletter anbieten.

Lidl zeigt wie es gehen kann und bietet dem Mailempfänger die Option weniger Newsletter zu erhalten.

➏ Der Unterschied macht´s

Moment, wie war das mit SPAM? Du verschickst eigentlich nur normale Informationen zu deinem Produkt? Ja, SPAM ist nicht gleich SPAM. E-Mail-Marketing ist im Endeffekt nichts anderes als das Versenden von Massenmails. Diese werden umgangssprachlich auch als Graymails bezeichnet. Doch wo liegt der Unterschied zwischen beiden Formen? Bei Graymails haben die Empfänger dir sozusagen freiwillig ihre Kontaktdaten gegeben, damit du sie weiterhin informieren kannst. Bei SPAM-Mails ist dies häufig nicht der Fall.

➐ Beliebtheit bringt neue Entwicklung

Wenn eine Sache beliebter wird, heißt es nicht dass sie auch leichter wird. Der Wettbewerb im E-Mail-Marketing steigt weiter an, doch die Zahl der möglichen Empfänger stagniert. Daher wird es immer schwieriger potenzielle Empfänger zu erreichen. Dennoch heißt es nicht, dass E-Mail-Marketing nicht mehr effektiv ist. Denn der zunehmende Wettbewerb bringt auch den Vorteil, dass sich neue kreative Ideen entwickeln. Teste also Strategien, wie du die Kommunikation mit deinen Empfängern aufrechterhalten kannst.

➑ Warum schwer, wenn es auch einfach geht?

Wenn sich ein Empfänger von deinem Newsletter abmeldet, ist es immer schwer diesen gehen zu lassen. Schließlich ist es deine wertvolle Zeit die darin steckt. Allerdings musst du auch die Konsequenz ziehen, dass dir nichtgelesene Mails keinen Mehrwert bieten.

Dennoch wird es den Empfängern oftmals nicht leicht gemacht sich schnell von Newslettern abzumelden. Um eine lange Suche zu vermeiden, stufen viele Empfänger solche Newsletter als SPAM ein. Negativ für dich, denn dein Trust-Faktor fällt nach unten.

Abmeldebutton in einem Newsletter der Firma Görtz aus Hamburg

Sehe es als Chance den Abmeldeprozess einfach zu gestalten, denn so bleibt immerhin ein guter Eindruck von dir.

Hier eine kurze Übersicht auf welche Punkte du achten solltest:

  • optimiere ggf. Newsletterfrequenz
  • unkomplizierter Abmeldevorgang (> eindeutig im Newsletter zu sehen)
  • entferne inaktive Empfänger aus Verteiler (> letzte Chance bieten)
  • zeige Alternativen zum Newsletter (bspw. dein Social Media Kanal)

Unser Resumee

Jedes Publikum ist anders und entscheidet individuell nach seinen Bedürfnissen. Entwickle also neue Strategien und passe die Interaktionen deiner Abonnenten an. Hast bereits Erfahrungen im E-Mail-Marketing und was würdest du empfehlen? Schreib uns deine Meinung hier im Kommentarfeld.

Du bist neugierig geworden und willst mehr Informationen über E-Mail-Marketing?! Dann melde dich noch heute bei uns per Telefon, E-Mail oder Kommentar.

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