Inbound-Marketing? Nur eine Modeerscheinung?

Inbound-Marketing? Nur eine Modeerscheinung?

Wie Inbound? Was Outbound? Du hast von diesen Begriffen noch nie etwas gehört? Na dann bist du bei uns genau richtig. Wetten, dass du in exakt fünf Minuten bei diesem Thema mitreden kannst? Fertig?! Top, die Wette gilt …

Was war zuerst da – Huhn oder Ei?

…oder in diesem Fall Outbound- oder Inbound-Marketing? Hier zunächst der Unterschied.

Was würden RTL, ProSieben oder Sat.1 nur ohne Werbung machen? Doch sind wir mal ehrlich, bei Werbebreaks schaltet der Großteil von uns doch lieber durch die Programmlandschaft. Da sind wir schon beim springenden Punkt. Fernsehwerbung, Massen-E-Mails, Print-Anzeigen usw. haben ihre Ursprungskraft verloren. Dass man mit diesen Outbound-Methoden nach wie vor Aufmerksamkeit erzeugen kann, steht dabei außer Frage. Doch sie hat auch ihren Preis.

Doch wo liegt der Unterschied? Bei Outbound-Marketing-Kampagnen werden die Informationen einer breiten Masse präsentiert. Die Werbung kommt sozusagen vom Unternehmen an die Verbraucher. Bei Inbound-Marketing-Maßnahmen werden die Informationen gezielter verbreitet. Ausschlaggebend ist dabei nicht das Unternehmen, sondern der potenzielle Kunde. Er sucht nach relevanten Infos auf deiner Seite.

Werbemaßnahmen clever angehen

Damit deine Werbemaßnahmen ihre Wirkung erzielen, solltest du dir Frage stellen „Was interessiert meine Kunden?“. Soll heißen: weg von der Massenwerbung, hin zur Individualwerbung.

Von der Tatsache – zur Umsetzung. Für dein Inbound-Marketing sind drei Dinge entscheidend:

  • Content – sozusagen die Falle für Mäuse…ehm, für potenzielle Kunden. Ob Produktbeschreibungen, Grafiken oder dein Unternehmensblog – sobald du aussagekräftige Inhalte verwendest, bist du bereits auf der Gewinnerseite.
  • SEO – sozusagen der Speck in der Falle. Mit suchmaschinenoptimierten Inhalten machst du es potenziellen Kunden leichter, bei einer Suche deine Beiträge zu finden.
  • Social Media – sozusagen die Duftspur des Specks. Mit Social Media-Posts kannst du deine Beiträge mithilfe von Likes, Kommentaren usw. schnell verbreiten.

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Warum Inbound-Marketing?

Wie bereits im oberen Teil erwähnt sind Outbound-Werbemaßnahmen mit einem hohen Kostenfaktor verbunden. Sie haben in jeder Hinsicht eine hohe Reichweite, doch von einhundert Prozent fühlen sich vielleicht fünf Prozent angesprochen.

Im Inbound-Marketing kommt es in erster Linie auf deinen Content an. Nehmen wir das Beispiel Blogbeitrag. Ein Unternehmensblog führt zu keinen Zusatzausgaben und ein Social Media-Kanal, wie Facebook, kostet dich auch keinen weiteren Cent. Doch wer liest eigentlich deinen Blog? Richtig – deine potenziellen Kunden! Durch Analyse deiner Seitenzugriffe bzw. durch eine Checkliste häufig gestellter Fragen, kannst du deren Interessen kennenlernen. So steigerst du die Wahrscheinlichkeit, deine potenziellen Kunden schnell am „Haken“ zu haben.

Gehen wir vom positiven Fall aus: Der Kunde hat sein erstes Interesse bekundet. Jetzt musst du clever handeln und ihn auf dem Weg bis hin zum (möglichen) Kaufabschluss mit Rat und Tat begleiten. Erstklassiger Nebeneffekt – dein künftiger Kunde ist begeistert von deiner Beratung und kann dich mit ruhigen Gewissen weiterempfehlen. Außerdem erreicht dein Marketing-ROI (Return of Investment) einen weitaus höheren Wert, als bei Outbound-Maßnahmen.

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Dieser Weg wird kein leichter sein …

Für die Umsetzung einer perfekten Inbound-Marketing Kampagne muss der Kauf- und Beauftragungsprozess des Kunden verstanden werden. Darauf basierend wird dein Content aufgebaut. Für die Verbreitung dieser Informationen werden nicht nur Social Media-Kanäle, SEO, Content usw. benötigt. Auch die Webanalyse, Lead-Management und CRM (Customer-Relation-Management) spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Dennoch solltest du eine Sache nicht vergessen – mit einem regelmäßigen Monitoring behältst du die Übersicht und kannst schnell auf etwaige Geschehnisse reagieren.

Resumee

Mit der technischen Entwicklung verändert sich auch zunehmend das Verhalten von Kunden. Die Zeit bei der man sich rein auf die TV-Werbung verlassen konnte, ist vorbei. Dennoch können kreative Werbespots immer noch überzeugen – unabhängig von der Werbeintention.

Mit den richtigen Ideen und der passenden Umsetzung, verdienst du dir schnell die Aufmerksamkeit neuer Kunden. Wie du dabei die Umsetzung angehst, entscheidest du selbst.

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